YourzZone:
Hilfsangebote nach der LoveparadeNach den tragischen Ereignissen während der Loveparade 2010 in Duisburg gibt es viele Menschen, die die Katastrophe miterlebt haben und jetzt mit möglicherweise traumatischen Folgen leben müssen.
Die Städte und Kreise in der yourzZone bieten den Menschen, die das möchten, Hilfe an. Das Innenministerium hat die Einrichtung von Anlaufstellen in allen Kreisen und kreisfreien Städten angeordnet. Ziel ist es, langfristige psychische Folgen möglichst zu vermeiden. Angesprochen sind alle Menschen, die bei der Verarbeitung der Ereignisse Unterstützung suchen. Dazu zählen insbesondere Hinterbliebene der Opfer, Verletzte und deren Angehörige, Besucher sowie Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen.
Eine Liste von Hilfsangeboten findet Ihr hier:
Hamm:
In Hamm steht die LWL-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Heithofer Allee bereit. Dort können sich Betroffene und ihre Angehörigen für entlastende Gespräche kurzfristig anmelden. Die Kinder-und Jugendpsychiatrie behandelt auch junge Erwachsene bis Anfang zwanzig, die Telefonnummer in Hamm ist die 893-0. Unter Tel. 90 30 vermittelt auch die Hammer Feuerwehr gezielt Notfallseelsorger und Psychotherapeuten.
Märkischer Kreis:
Der Kreis hat eine zentrale Anlaufstelle unter der Rufnummer 02351/966- 7610 (Sozialpsychatrischer Dienst) eingerichtet.
Der ständig erreichbare Dienst verweist auf die Trauma-Ambulanz der Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer-Frönspert,
Tel. 02372/ 861-0, http://www. hans-prinzhorn-klinik@wkp-lwl.org
Auch die Notfallseelsorge im Kirchenkreis Iserlohn bietet die Möglichkeit zu Gesprächen an, die Telefonnummer dazu ist
0176-32010547
Kreis Soest:
Im Kreis Soest können sich Hilfesuchende an den Sozialpsychiatrischen Dienst der Abteilung Gesundheit des Kreises Soest wenden.
Montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr stehen erfahrene Mitarbeiterinnen für den Altkreis Soest unter der Telefonnummer 02921-302148 und für den Altkreis Lippstadt unter der Telefonnummer 02921-303584 als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.
Kreis Unna:
Wer Hilfe sucht, kann sich bei der Einsatzleitstelle der Feuerwehr im Kreis Unna melden.
Von dort aus wird an den Beauftragten für Notfallseelsorge weitervermittelt.
Die Telefon-Nummer zur ersten Kontaktaufnahme ist die 02303 / 19222.
Dortmund:
Als Ansprechpartner stehen hier für Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 26. Lebensjahr die acht Psychologischen Beratungsstellen des Jugendamtes und die vier Beratungsstellen in freier Trägerschaft zur Verfügung. Telefonisch erreichbar sind diese unter der zentralen städtischen Rufnummer 0231 500.
Für Erwachsene stehen als Ansprechpartner der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes, Telefon 0231 50-22534, E-Mail: 53psych-mitte@stadtdo.de, oder das Krisenzentrum in Hörde, Telefon 0231 435077, E-Mail: kontakt@krisenzentrum-dortmund.de, bereit.
Für intensivere therapeutische Hilfe steht die Trauma-Ambulanz der LWL-Klinik Bochum zur Verfügung, Telefon 0234 5077-3333, wo kurzfristig Gesprächstermine vereinbart werden können.
In Dortmund ist die Trauma-Ambulanz in der Elisabeth-Klinik unter Telefon 0231 913019-0 für entlastende Gespräche kurzfristig erreichbar.
Hagen:
Die Stadt Hagen hat die Telefonseelsorge Hagen um Mithilfe gebeten. Die Telefonseelsorge Hagen-Mark hat sich bereit erklärt, für entsprechende Kontakte ihre Telefonnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 zur Verfügung zu stellen. Unter dieser Telefonnummer können sich Betroffene Tag und Nacht melden und dort um Hilfe zu bitten. Außerdem bietet die Telefonseelsorge eine Beratung per Email oder im Chat an (http://www.telefonseelsorge.de). Teilen |